• Wird ein Kindessmisshandlungsverdacht geäussert, die Personen, Schüler oder Verwandte usw. Genauer Fragen: Seit wann besteht der Verdacht?
  • Wissen noch andere, die befragt werden könnten?
  • Ist bekannt ob Behörden oder andere Institutionen dagegen etwas unternommen haben?
  • Wie viele Kinder sind in der Familie?
  • Welches von den Kindern ist das Opfer?
  • Sind mehrere Kinder Opfer?
  • Wie alt sind sie?
  • Mädchen oder Knaben?
  • Wie werden sie misshandelt?
  • Was wurde direkt beobachtet?
  • Fragen zur Familiensituation.  
  • Meldung an Lehrerkollegium.
  • Meldung und an die Schulkommission.
  • Dort Bewilligung einholen um mit dem betroffenen Kind reden zu können. Weiteres Vorgehen wenn bekannt, besprechen.  
  • Nun Kind befragen. Wenn es von körperlichen Zeichen erzählt, blaue Flecken oder Narben, sofort zum Schularzt und die Beweise sichern. Fotos und Beschrieb. Röntgenaufnahmen usw.
  • Wieder Meldung an die Schulkommission. Akten an diese Übergeben. Nun muss die Schulkommission eine Gefährdungsmeldung an den Sozialdienst machen.

Siehe auch: Frage einer Lehrerin wie Sie bei Misshandlungsverdacht eines Schülers am besten vorgehen soll.

Die Beweissicherung, dass Kindesmisshandlung stattgefunden hat, ist das A und O einer jeder erfolgreichen Misshandlungsmeldung bei den Behörden. Nach der Misshandlungsmeldung ist die Behörde mit der Verdachtsfamilie und den betroffenen Kindern alleine. Dabei ist sie oft Willküren der Verdachtsfamilie ausgesetzt. In der Schweiz ist es politisch so gelöst, dass die Behördenmitglieder selten Fachpersonen in Sachen Misshandlung sind.

● Sorgentelefon für Kinder ● 0800 55 42 10 ● www.sorgentelefon.ch ●