Die Beweissicherung, dass Kindesmisshandlung stattgefunden hat, ist das A und O einer jeder erfolgreichen Misshandlungsmeldung bei den Behörden. Nach der Misshandlungsmeldung ist die Behörde mit der Verdachtsfamilie und den betroffenen Kindern alleine. Dabei ist sie oft Willküren der Verdachtsfamilie ausgesetzt. In der Schweiz ist es politisch so gelöst, dass die Behördenmitglieder selten Fachpersonen in Sachen Misshandlung sind.


Es sind Leute aus dem Volk. Sie sind mit den Tücken und Raffinessen, mit der Familienmitglieder einander schützen und belasten und die Behörden hinters Licht führen können nicht bewandert. So muss die Behörde ständig lernen beim Abklären und Helfen. Es gibt für sie niemand, der ihnen analysiert, was es bedeutet wenn eine die Familie dies oder jenes sagt. Sie kann nicht zwischen den Gesprächszeilen heraushören um was es geht. Sie ist auf Wortwörtliche Aussagen angewiesen.

Von Aussen hat man dann schnell den Eindruck es geht nichts. Wenn die Behörde auftaucht kann sie nur noch mit Hilfe von Fachkräften Beweise sichern. Wenn Melder Beweise bringen sind es oftmals solche die nur gesichert werden können, solange die betroffene Familie nicht weiss das sie wegen Kindesmisshandlung in Verdacht steht. Ansonsten verbieten sie es den Kindern  sofort nur ein Sterbenswörtchen von den Problemen aus ihrer Familie anderen Leute zu erzählen. Die Hilfe für das Kind wird dann schwierig und der Kinderschutz wird zur Farce.

● Sorgentelefon für Kinder ● 0800 55 42 10 ● www.sorgentelefon.ch ●